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Und wieder trifft Kübler

Vor 33.600 Zuschauern im Europa-Park Stadion kämpfte der SC Freiburg beherzt gegen eine Führung von Olympiakos Piräus an und erarbeitete sich in der Nachspielzeit ein hochverdientes 1:1-Unentschieden.

Der SC Freiburg ertrank von Beginn an förmlich in Ballbesitz, fand aber kein Durchkommen gegen das dynamische und wasserdichte 4-4-2 der griechischen Gäste, die von ihrem neuen Trainer, dem Ex-Madrilenen Michel, hervorragend eingestellt wirkten.

Und so brachte der Sport-Club in der ersten Spielhälfte keine nenneswerte Chance zustande. Das von Kopf bis Fuß auf Kontern eingestellte Piräus aber deren drei, von denen eine (Youssef El-Arabi / 17.) den Weg in die Freiburger Maschen fand.

Erst in den Tiefen der zweiten Spielhäfte gelangen dem SC durch einen Höfler-Kopfball (58.), einen Grifo-Schuss (71)., einen Petersen-Volley (76.) sowie einen Ginter- (81.) und einen Jeong-Kopfball (86.) gefährliche Annäherungen an den griechischen Maschentempel, dessen Hohepriester Alexandros Paschalakis sich jedoch in all diesen Fällen als Herr der Lage erwies.

Das änderte sich erst in der 90+2. Spielminute, als Lukas Kübler beherzt zum hochverdienten Ausgleich einnickte. Nach seinem Last-Minute-Siegtreffer im Pokal gegen St. Pauli entwickelt sich der 30-jährige SC-Rechtsaußen zum Vollstrecker für alle Fälle.

Dem Sport-Club ist damit nach fünf europäischen Spieltagen die Tabellenspitze in der Gruppe G nicht mehr zu nehmen, da Nantes zeitgleich Agdam mit 2:1 bezwang. Freiburg steht mit sechs Punkten Vorsprung schon jetzt als Gruppensieger fest und damit definitiv im Achtelfinale der Europa League.

Weiter geht es für den Sport-Club in der Bundesliga, am Sonntag (30. Oktober, 17.30 Uhr) beim Tabellenschlusslicht Schalke 04.

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