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Remis im Baden-Schwaben Duell

Lucky Punch sichert Punkt

Die TSG Hoffenheim trennt sich mit 2:2 vom VFB Stuttgart. Was zunächst nach zwei verlorenen Punkten klingt, ist am Ende ein gewonnener. Denn erst mit Ende der Nachspielzeit gelingt noch der Ausgleich.

Vor dem Spiel tat Trainer André Breitenreiter seinen Unmut über das Union-Spiel und die aktuelle Situation öffentlich kund. Taten statt Worte – so die Devise des Chef-Coaches. Mit nur noch drei Punkten Vorsprung auf Stuttgart und somit auf den Relegationsplatz, müssen diese Taten vor allem auf dem Platz erfolgen.

André Breitenreiter kann in der Defensive wieder auf seinen zentralen Mann in der Dreierkette, Kevin Vogt, zurückgreifen, muss allerdings auf Ozan Kabak verzichten, der aufgrund einer Gelbsperre passen muss. Im Sturm beginnen Ihlas Bebou zusammen mit Andrej Kramaric.

Hoffenheim beginnt vor 23.159 Zuschauern offensiv und hat direkt zu Beginn eine gute Möglichkeit durch Robert Skov, der den Ball aus der Distanz über den Kasten der Stuttgarter schießt. Nach 11 Minuten klingelt es aber dann doch im Tor von Florian Müller. Angelino bekommt den Ball an der Sechszehner-Linie und kann den Ball Richtung Fünfer weiterleiten. Dort steht Kramaric, der den Ball direkt abnimmt und aus kürzester Distanz zum 1:0 einnetzt.

Der VFB hat Probleme, den Ball in die gefährliche Zone zu bringen. Erst in der 17. Minute verpasst Tomás nur knapp eine starke Hereingabe von der rechten Seite. Im Gegenstoß kommt Bebou frei zum Kopfball, aber schafft es nicht das Leder Richtung Tor zu drücken. Stuttgart gewinnt mehr an Stabilität, Hoffenheim zieht sich zurück.

Robert Skov muss nach einer halben Stunde verletzt raus. Für ihn kommt Kevin Akpoguma. Für ihn eine ungewöhnliche Position. Auch der VFB muss verletzungsbedingt wechseln.  Zudem nehmen weitere Unterbrechungen Luft aus der Partie.

Die dickste Chance für die Stuttgarter entsteht mit Ablauf der 45 Minuten, durch Silas und dem Nachschuss nur Ahamada. Die Schwaben drücken auf den Ausgleich vor der Pause und schaffen es. Guirassy trifft in der 45+5. Minute zum 1:1. Damit geht’s in die Pause.

In Durchgang zwei stellt Breitenreiter auf eine Viererkette um. Und es beginnt sehenswert. Nach Chance von Baumgartner auf der einen Seite, macht der VFB Druck auf den Kasten von Oliver Baumann. Die TSG muss aufpassen, dass sie die Schwaben nicht, wie vor dem Seitenwechsel, das Spiel an sich reißen lassen. Und ähnlich wie in den ersten 45 Minuten ist die Partie durchsetzt von Verletzungs- oder anderen -unterbrechungen.

Den ersten Torschuss gibt in der 64. Minuten Ihlas Bebou ab. Allerdings aufs kurze Eck. Müller hat den Ball sicher. Doch Stuttgart hat mehr Tempo und mehr Möglichkeiten, bringen das Runde aber nicht aufs Eckige. Erst in der 72. Minute schießt Führich auf den Kasten von Baumann, der den Ball aber sicher hat. Von Hoffenheim kommt nichts. Und das rächt sich. In der 77. Minute gehen die Württemberger in Führung. Endo mit dem schönen Schlenzer aus 16 Metern und der Ball passt genau ins rechte Eck. Baumann ist Chancenlos. Das 2:1 für Stuttgart ist nicht unverdient.

Direkt drauf entsteht eine Rudelbildung bei der Ahamahda die gelb-rote Karte sieht und vom Platz gehen muss. Gelb sieht er aber dafür, dass er beim Tor in der Fankurve gefeiert hat.

Die letzten 7 Minuten werfen die Kraichgauer alles in Waagschale. Dabburs Schuss bleibt aber hängen und trudelt zu Müller. Und auch die darauffolgende Ecke kann Nsoki nicht im Tor unterbringen. Erst kurz vor Ende der Nachspielzeit, zeigt Kramaric seine Qualität und verwandelt zum 2:2. Und dann ist Schluss.

Hoffenheim schafft es auch im siebten Spiel in Folge nicht zu gewinnen. Auch zu Hause gegen abstiegsbedrohte Stuttgarter schaffte die TSG nicht den Turn-Around und verbleibt zunächst auf Tabellenplatz 13.