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Moritz Lange

Moritz Lange
Moritz Lange

Mit jeder seiner Fasern liebt und lebt „Der Lange“ Musik. Er kann nicht anders. Seine Liebe wird körperlich. Deswegen steht er auch mehrmals die Woche im Proberaum mit seiner Band „Smoking Lipps“. Er quält sich jeden Morgen für den „Kickstart“ aus dem Bett, um dann im Studio die Musik ohrenbetäubend aufzudrehen und zu merken: Macht wach! Gemeinsam mit Stefan Gebert und Straßenmeister Mirco sorgt er dafür, dass ihr gebührend geweckt werdet, gut informiert seid und ohne Verzögerung auf die Schicht kommt. Außerdem erlebt ihr den Langen jeden Donnerstag Abend mit einem Meilenstein der Rockgeschichte – genau hier, hat er und ihr die Zeit, all diese verrückten Geschichten zu hören, die es rund um die größten Rockplatten zu erzählen gibt.

Meine persönlichen Empfehlungen

Rockband
Thin Lizzy
– die irischen Rockgötter haben auf der wunderschönen, grünen Insel absoluten Legendenstatus und Songwünsche in Irish Pubs werden in der Regel bis heute mit einem freudigen Lächeln erfüllt. Liegt natürlich in erster Linie an der romantischen Rock‘n‘Roll Poesie und dem unwiderstehlichen Charisma von Frontmann und Bassist Phil Lynott. Außerdem an ihren charakteristischen tanzenden Zwillingsgitarren und der wundervollen irischen Seele, die ihrer Musik innewohnt. Die Diskografie der Dubliner ist mindestens so spannend wie ihre bewegte Bandgeschichte! Empfehlung für Einsteiger: „Black Rose: A Rock Legend“ und „Jailbreak“! 

Film
Detachment
 von Regisseur Tony Kaye („American History X“) aus dem Jahr 2011. Der Film hat mich sehr bewegt. Er scheut nicht vor den existenziellen Fragen des Lebens zurück und mit Schauspielern wie Adrien Brody, Bryan Cranston (bekannt als Walter White aus „Breaking Bad“) & Co verfügt er über ein echtes Star-Aufgebot. 

Streaming
Solche Serien-Meisterwerke wie „Better Call Saul“ oder „Rick & Morty“ muss ich wohl niemandem empfehlen. Mir fällt da noch spontan „Love, Death & Robots“ vom Streaming-Giganten mit dem roten „N“ ein. Nicht zusammenhängende Kurzfilme: Einzige Vorgabe für die Filmemacher – es muss sich um Liebe, Tod und/oder Roboter drehen. Da sind einige wirklich einzigartige und überraschende Meisterwerke dabei, die mich teils begeistert, teils geschockt haben. Alles in allem eine sehr aufregende Science-Fiction-Anthologie-Fernsehserie!

Buch
„Jetzt! – Die Kraft der Gegenwart“ von Eckart Tolle
. Das Buch hat meine gesamte Sicht auf das Leben nachhaltig geprägt und verändert und mir zugleich durch eine ziemlich schwere Lebensphase geholfen. Ich weiß, dass es in esoterischen Kreisen hohes Ansehen genießt, aber davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Ich bin ich der Meinung, dass Herr Tolle in Sachen „menschliches Bewusstsein“ einfach unglaublich weit ist. Wer häufiger unter „Overthinking“ leidet, sollte das Buch unbedingt lesen – aber eigentlich gibt’s von mir eine uneingeschränkte Empfehlung für jeden Erwachsenen. Was Rockstar-Biographien angeht, fand ich die von Ozzy Osbourne bisher mit Abstand am unterhaltsamsten und ehrlichsten. 

Futter
Da ich seit 2019 vegetarisch lebe, liebe ich Salat in allen Variationen! Ich bin der Meister des Salatdressings. Einer meiner Favoriten: Griechischer Bauernsalat! Ganz wichtig: Nicht am Olivenöl sparen und vor allem auf eine gute Qualität achten. Dazu natürlich stilecht gescheite Kalamata-Oliven, richtiger Schafskäse, rote Zwiebeln, grüne (und rote) Paprika, Bio-Salatgurke, vollreife Tomaten und Zitronensaft anstatt Essig. Alles mit Salz, Pfeffer und etwas Oregano abschmecken und frisches Brot mit ein paar Basilikumblättern dazu! Köstlich! (Die Oliven kann man zuvor auch mit Knoblauch in Öl einlegen – auch sehr geil!) 

Ferien
Ein Segeltörn im Ionischen Meer inkl. „Thunderstorm Warning“ im Jahre 2003. Kristallklare Buchten im Schoße griechischer Inseln, die man zuvor noch nie gesehen hat. Einfach irgendwo den Anker werfen, kochen und bis in die Nacht rein bei Kerzenschein unter freiem Sternenhimmel an Deck sitzen. Oder einfach irgendein kleines Fischerdorf ansteuern, dort im Hafenbecken anlegen und dann mit dem Dingi ein Restaurant in der Nähe aufsuchen. Nie wieder hatte ich so ein unglaubliches Freiheitsgefühl und zugleich so viel Abenteuer.

Leben
Eine gehörige Prise Minimalismus, wenn es zum Materialismus kommt. Ich fahre zum Beispiel seitdem ich 18 bin dasselbe Auto und nutze auch elektronische Geräte so lange wie möglich. Mein Radio ist aus den 60ern, mein iPod Touch inkl. Docking-Station von 2009 funktioniert immer noch und ich brauche auch nicht alle zwei Jahre ein neues Smartphone! Da gibt es inzwischen übrigens nachhaltige Alternativen, bei denen man Komponenten einzeln austauschen/ nachrüsten kann. Find’ ich sehr clever!